Plastikfreie Sportbekleidung: Die besten Alternativen zu Polyester

Plastikfreie Sportbekleidung: Die besten Alternativen zu Polyester

Nachhaltige Sportbekleidung Damen: Worauf du beim Kauf achten solltest Du liest Plastikfreie Sportbekleidung: Die besten Alternativen zu Polyester 3 Minuten

Fast jede Sportbekleidung im Regal besteht aus Polyester. Der Grund ist einfach: Es ist billig, elastisch und trocknet schnell. Der Preis dafür ist hoch, nur eben unsichtbar. Jede Wäsche eines Polyester-Shirts setzt tausende Mikroplastik-Fasern frei, die durchs Abwasser in Flüsse, Meere und am Ende in unsere Nahrungskette gelangen.

Die gute Nachricht: Es gibt längst funktionale Alternativen, die beim Sport genauso gut oder besser performen - und das ganz ohne Plastik.

Warum Polyester das Problem ist

Polyester ist im Kern verarbeitetes Erdöl. Jedes Waschen zerreibt die Faseroberfläche minimal und das Ergebnis sind Mikroplastik-Partikel, die kein Klärwerk vollständig herausfiltern kann. Eine einzige Wäsche einer synthetischen Sportjacke kann mehrere hunderttausend solcher Fasern freisetzen.

Hinzu kommt: Polyester ist nicht biologisch abbaubar. Ein Sport-Shirt aus reinem Polyester bleibt Jahrhunderte lang Abfall.

TENCEL™: Die Naturfaser aus Holz

TENCEL™-Fasern werden aus Holz gewonnen, meist aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern. Der Herstellungsprozess arbeitet in einem geschlossenen Kreislauf, in dem über 99 % der verwendeten Lösungsmittel zurückgewonnen werden.

Für Sportbekleidung ist TENCEL™ deshalb interessant, weil es zwei Dinge kombiniert, die sich bei Kunstfasern meist ausschließen: hohe Feuchtigkeitsaufnahme und natürliche Geruchshemmung. Die glatte Faserstruktur bietet zudem weniger Reibungsfläche für Bakterien und der typische "Sport-Geruch" entsteht dadurch deutlich langsamer.

ROICA™ statt herkömmlichem Elasthan

Elastizität ist bei Sportbekleidung unverzichtbar – klassisches Elasthan basiert aber ebenfalls auf Erdöl. ROICA™ ist eine Stretchfaser, die in Teilen aus recycelten Materialien besteht und deutlich ressourcenschonender produziert wird als konventionelles Elasthan, ohne bei der Dehnbarkeit Kompromisse einzugehen.

Bio-Baumwolle: Die bekannte Alternative mit Grenzen

Bio-Baumwolle wird ohne synthetische Pestizide angebaut und ist biologisch abbaubar. Für intensiven Sport hat sie allerdings gerade bei Shirts einen Nachteil: Sie nimmt Feuchtigkeit auf, gibt sie aber langsam wieder ab – das Shirt bleibt nach dem Training länger feucht und schwer. Für Yoga oder Fitness im Studio ist das oft kein Problem, für Laufen oder intensives Ausdauertraining ist sie meist weniger geeignet als TENCEL™. 

Was bedeutet das für deine Kaufentscheidung?

Wenn du komplett auf Mikroplastik verzichten willst und trotzdem volle Sportfunktion brauchst, sind Naturfasern wie TENCEL™ und ROICA™ aktuell die überzeugendste Kombination auf dem Markt – biologisch abbaubar, hautfreundlich und funktional zugleich.

Entdecke KiiGO Sportbekleidung aus TENCEL™ und ROICA™: plastikfrei, geruchsneutral, Made in Germany.